UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Offizielle Vorstellung des Entwicklungsprojektes "Mikrotherapie am offenen MRT" vom 30.01.2008

Das Spektrum der Behandlungsverfahren, die bei einem Tumorleiden zum Einsatz kommen, hat sich in den letzten Jahren beträchtlich erweitert. So werden neben den klassischen Methoden - wie zum Beispiel der Chemotherapie oder der Operation - zunehmend mikrotherapeutische Verfahren angewendet. Dabei handelt es sich um bildgeführte Eingriffe, die durch winzige Öffnungen in Haut und Gewebe direkt am Krankheitsherd erfolgen. Erstmals weltweit wird nun im Rahmen eines interdisziplinären Forschungs- und Entwicklungsprojektes ein offener Hochfeld-Magnetresonanztomograph (MRT) für diese Form der Krebstherapie eingesetzt. Das neuartige Gerät bietet den für die Eingriffe notwendigen freien Zugang zum Patienten, eine exzellente Bildqualität und arbeitet zudem ohne Röntgenstrahlung.

Am 30. Januar 2008 wurden im Beisein von Prof. Jan-Hendrik Olbertz, damaliger Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, die Forschungsarbeiten und das neuartige MRT offiziell vorgestellt.

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